Allgemeine Linguistik: Grammatiktheorie und kognitive Sprachwissenschaft (Master)

Das Ziel des Studiums ist eine fortgeschrittene Ausbildung von WissenschaftlerInnen im Bereich zwischen kognitiv ausgerichteten Teilbereichen der Linguistik wie Psycho-, Patho- oder Neurolinguistik und den verschiedenen Teilgebieten moderner Grammatiktheorien. Diese enge Verflechtung von kognitiven Teilbereichen und Grammatiktheorie stellt einerseits sicher, dass sich Absolventinnen und Absolventen mit dem Schwerpunkt auf psycho- und patholinguistischen Fragestellungen durch detaillierte grammatiktheoretische Kenntnisse von rein berufsorientierten Lehrgängen in diesen Bereichen unterscheiden, da sie die theoretische Dimension der Sprachanalyse jederzeit in eine praktische Umsetzung einbringen können. Andererseits soll Grammatiktheorie nicht nur in einem systemimmanenten Rahmen vermittelt werden, sondern auch in enger Anlehnung an Forschungen zum Spracherwerb, dessen Auffälligkeiten, zu Sprachpathologien, zu Sprache und Kognition, sowie zur neurologischen Verankerung von Sprache.

Master of Arts

Kennzahl: 066 867

4 Semester / 120 ECTS Credits

Sprache: Deutsch

KEIN Aufnahmeverfahren

Curriculum

Das Studium

Das Studium besteht aus vier Modulen. Modul 1: Neurologische Grundlagen; Modul 2: Kognitionspsychologische Grundlagen; Modul 3: Grammatiktheorie und kognitive Sprachwissenschaft; Modul 4 alternativ: Kognitive Sprachwissenschaft oder Grammatiktheorie; Modul 5: Theorie der Diachronie; Modul 6: Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsgeschichte; Masterarbeit; Masterprüfung.

Fünf Begriffe

mit denen Sie sich im Studium auseinandersetzen (Beispiele):

  • Neurologie
  • Kognitionspsychologie
  • Grammatiktheorie
  • Patholinguistik
  • Sprachanalyse
  • und viele mehr...

 Einblick in die Studieninhalte

Hier finden Sie das aktuelle Lehrangebot für dieses Studium, damit Sie einen besseren Einblick in die Inhalte bekommen. Für weitere Infos, auf die gewünschte Ebene klicken.



Nach dem Studium

Die AbsolventInnen sind über ein Bachelorstudium hinaus befähigt, eigenständig Analysen natürlicher Sprachen in Hinblick auf deren Aufbau, deren Erwerb oder deren möglicher Störungen durchzuführen. Dieses theoretische Wissen wird auch hinsichtlich der Anwendung in den verschiedenen Problembereichen vermittelt, so dass die Absolventinnen und Absolventen selbstständig wissenschaftliche Untersuchungen und gegebenenfalls Beratungstätigkeiten in oben genannten Schwerpunkten durchführen können.