Nachweise Ihrer Beeinträchtigung

 Wann benötige ich einen ärztlichen Nachweis?

Für einige Angebote oder Unterstützungsmaßnahmen werden an der Universität Wien Nachweise zu studienrelevanten Funktionseinschränkungen auf physischer, psychischer, kognitiver und/oder sozialer Ebene benötigt:

 Was soll im Nachweis stehen?

Je nachdem, worum Sie ansuchen bzw. wo Sie die fachärztlichen Nachweise einsetzen müssen, werden die Inhalte leicht unterschiedlich aussehen.

Allgemein möchte die Universität hierbei …

  • möglichst konkret wissen, was die Schwierigkeiten sind – weniger gut sind Diagnosen in medizinischer Fachsprache
  • Ihre Daten schützen, d.h. keine Diagnosen erfragen
  • der Pflicht nachkommen, für einige Unterstützungsmaßnahmen eine fachärztliche Grundlage zu haben
  • den Aufwand für Sie so gering wie möglich halten.

Um diese Punkte zu gewährleisten, bevorzugt das Team Barrierefrei ein diagnosefreies Formular der Universität Wien. Die Bestätigung über Ihre aktuellen studienrelevanten Funktionsbeeinträchtigungen stellt Ihnen Ihr(e) Facharzt/Fachärztin aus. Psychische Beeinträchtigungen können auch von klinischen PsychologInnen oder PsychotherapeutInnen nachgewiesen werden. Lese- und Rechtschreibschwäche, sowie Rechenschwäche werden von klinischen PsychologInnen unter Zuhilfenahme entsprechender Verfahren festgestellt.

 Kann ich einen Befund verwenden, den ich bereits habe?

Andere Nachweise

  • Sie können gerne auch freiwillig Dokumente zur Verfügung stellen, die sie bereits haben, auch wenn diese Diagnosen und/oder sensible Zusatzdaten enthalten. Die Entscheidung liegt aufgrund der Datenschutzbestimmungen bei Ihnen.
  • Ein „Behindertenpass“ wird akzeptiert, wenn die Eintragungen die konkrete(n) Beeinträchtigung(en) enthalten.

Achten Sie darauf, dass folgende Kriterien erfüllt sind:

  • Unterschrift und Stempel eines/einer Facharztes/Fachärztin
  • Aktualität
  • Angaben, wie sich die Beeinträchtigung im Studium auswirkt (z.B. feinmotorische Einschränkung: hat Schwierigkeiten beim schnellen handschriftlichen Schreiben)
  • Befunde, Krankengeschichten, Therapiepläne oder Ähnliches können vom Team Barrierefrei unter Umständen nicht angemessen interpretiert werden.
  • Rezepte, Medikamentenangaben, Befunde aus bildgebenden Verfahren (CT, MRT, etc.) oder Ähnliches können vom Team Barrierefrei generell nicht interpretiert werden.

 Wohin mit dem Nachweis?

 

Abhängig davon, was Sie benötigen, Sind unterschiedliche Stellen zuständig.