Urgeschichte und Historische Archäologie (Master)

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Das Ziel des Masterstudiums Urgeschichte und Historische Archäologie ist der Erwerb der für die selbstständige Forschung in geistes- und kulturwissenschaftlich orientierten Forschungsprojekten notwendigen Kenntnisse. Entsprechend den primären Berufsbildern vermittelt das Studium die notwendigen Fähigkeiten für die Tätigkeit in Denkmalämtern, Museen und Forschungs- bzw. Lehrinstitutionen, wie den Universitäten und Akademien. Das Masterstudium bietet außerdem die Grundvoraussetzung für ein einschlägiges Doktoratsstudium.

Master of Arts

Kennzahl: 066 801

4 Semester / 120 ECTS Credits

Sprache: Deutsch

KEIN Aufnahmeverfahren

Curriculum

Fünf Begriffe

mit denen Sie sich im Studium auseinandersetzen (Beispiele):

  • Urgeschichte und Historische Archäologie
  • Landschaftsarchäologie
  • Denkmalpflege und Grabungsmanagement
  • Berufspraxis und Methodenentwicklung
  • Theoretische Archäologie
  • und viele mehr...

Das Studium

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Das Masterstudium zeichnet sich durch die Einbindung interdisziplinärer Themen und Forschungen in der Lehre aus. Die Studierenden werden in aktuelle Forschungsfragen eingeführt und erhalten die Chance, an der Entwicklung von neuen Methoden mitzuwirken. Eine enge Verknüpfung von theoretischen Fragestellungen und praktischer Anwendung zählt zu den Stärken des Studiums an der Universität Wien.

Eine besondere Qualität stellt die Breite des Lehr- und Forschungsangebots dar, das im europäischen Vergleich auf Grund der Qualifikation und dem Wirkungsbereich der WissenschftlerInnen sowie der institutsinternen Laboratorien und Abteilungen (Studiensammlung, Luftbildarchiv, Restaurierwerkstätte, Photostudio, Graphikabteilung etc.) die Exzellenz des Studienortes Wien unterstreicht.

Im Rahmen von fachwissenschaftlichen Seminaren werden aktuelle Forschungsfragen zu Theorie und Methodik der Urgeschichte, Frühgeschichte und Historischen Archäologie den Studierenden näher gebracht. Methodisch-theoretische sowie praxisorientierte Lehrveranstaltungen vertiefen im Besonderen interdisziplinäre Spezialthemen der Kultur- und Naturwissenschaften im Bereich Urgeschichte und Historische Archäologie, wodurch Einblick in die Methoden der interdisziplinären Fachwissenschaften gegeben wird. Eine Auslandsexkursion bietet weiters die Möglichkeit, auch andere Fachinstitutionen sowie archäologische Fundlandschaften kennenzulernen.

Drei Ausbildungsschwerpunkte werden angeboten. Sie orientieren sich speziell am aktuellen Berufsfeld Archäologie und unterstützen die Erlangung eines optimalen Anforderungsprofils für die meisten berufsspezifischen archäologischen Jobangebote im In- und Ausland. Entsprechend dem gewählten Schwerpunkt wird auch ein vierwöchiges Berufspraktikum bei einer berufsspezifischen archäologischen Institution absolviert.

  • Prospektion und Landschaftsarchäologie
  • Visualisierung und Kulturvermittlung in der Archäologie
  • Archäologische Denkmalpflege

Im Rahmen der Masterarbeit wird ein spezifisches Thema aus dem interdisziplinären Bereich der Urgeschichte und Historischen Archäologie wissenschaftlich be- und erarbeitet.

Studierende erzählen ...

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„Mein Studienfach habe ich aus allgemeinem Interesse an Geschichte gewählt, wobei mir die Verbindung sowohl von praktischer Feldarbeit als auch technisch-naturwissenschaftlicher Methodenentwicklung wichtig war. Zu den Besonderheiten des Faches zählen für mich die breite Basis an Einsatzmöglichkeiten von Eigenkreativität und die Möglichkeit, bisher nicht oder wenig genutzte Ansätze für Interdisziplinarität (auch mit Feldern wie z.B. der Militärwissenschaft) auszubauen.“

Werner Lugs, BA

 Einblick in die Studieninhalte

Hier finden Sie das aktuelle Lehrangebot für dieses Studium, damit Sie einen besseren Einblick in die Inhalte bekommen. Für weitere Infos bitte auf die gewünschte Ebene klicken.



Nach dem Studium

Die AbsolventInnen sind über ein Bachelorstudium hinaus befähigt zur Vorbereitung, Prospektion, Organisation, Leitung und Durchführung von archäologischen Maßnahmen, wie beispielsweise Ausgrabungen und Forschungsprojekten, zur eigenständigen Bearbeitung archäologischer Fundkomplexe, zur Erstellung von wissenschaftlichen Manuskripten und Konzepten in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Kulturvermittlung sowie zur Betreuung und Verwaltung von archäologischen Denkmälern. Die Kenntnisse ermöglichen die speziell für die Auswertung archäologischer Funde notwendigen interdisziplinären, teilweise auch naturwissenschaftlichen Fragestellungen. Neben den eigentlichen Aufgabenbereichen der Urgeschichte und Historischen Archäologie verfügen die Studierenden über das notwendige Wissen, gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturpolitische Prozesse aus der Sicht einer anthropologischen, historischen und kulturhistorischen Disziplin zu bearbeiten. Nur durch die Integration realienkundlicher Quellen kann ein facettenreiches historisches und kulturhistorisches Bild entwickelt werden.

Daher können AbsolventInnen unter anderem in den folgenden Bereichen tätig sein:

  • Denkmalämter
  • Museen bzw. museale Einrichtungen (z. B. Bundesmussen, archäologische/kulturwissenschaftliche Sammlungen)
  • Forschungs- bzw. Lehrinstitutionen (Universitäten, Akademien etc.)
  • Kultur- und Wissenschaftsabteilungen sowie kulturspezifische Betriebsgesellschaften öffentlicher Einrichtungen
  • Kultur- und Wissenschaftsabteilungen verschiedenster Medien (elektronische und Printmedien, Verlage)
  • Wissenschaftliche Gesellschaften und Vereine (bevorzugt mit Archäologiebezug)

AbsolventInnen erzählen ...

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„Sämtliche ProfessorInnen waren jederzeit per E-Mail erreichbar und haben bei studienrelevanten Fragen bzw. bei Fragen die Themen von Seminararbeiten betreffend rasch und kompetent geantwortet und Hilfestellung geboten. Auch zufällige Begegnungen am Gang konnten genutzt werden.“

„Ich hatte das Glück, ein überschaubares, 'familiäres' Institut mit engagierten ProfessorInnen zu besuchen.“

„Bei praktisch allen Seminaren konnte ich Themen mit den LehrveranstaltungsleiterInnen vereinbaren, die in mein engeres Interessensgebiet fallen und mich so auf diesem Gebiet auch akademisch weiterbilden.“

„Die Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten erfolgte in den Vorlesungen in theoretischer Hinsicht und in Praktika, Lehrgrabungen etc. in praktischer Hinsicht. Dieser Unterricht war stimulierend und motivierte zur weiteren Auseinandersetzung mit dem Fach.“

Das Studium aus Perspektive der AbsolventInnen

Studienabschlussbefragung

Direkt nach dem Studienabschluss werden AbsolventInnen um ihre Meinung zum Studium gebeten. Die Befragungsergebnisse zeigen, wie das Studium aus fachlicher und organisatorischer Perspektive von AbsolventInnen bewertet wird.

Die Befragung der AbsolventInnen ist ein wichtiges Feedbackinstrument, um die Situation in den Studien kontinuierlich zu verbessern.

AbsolventInnen-Tracking

Das AbsolventInnen-Tracking stellt Informationen zu Karriereverläufen der AbsolventInnen der Universität Wien zusammen und kann Orientierung für den Berufseinstieg nach dem Studienabschluss bieten (z.B. Fragen zur Suchdauer für die erste Beschäftigung, Gehaltsentwicklung und Branchen, in denen AbsolventInnen tätig sind).